Die grüne Landtagsabgeordnete Sarah Hagmann besuchte Anfang Februar das Supply Center von Bayer in Grenzach.
Im Gespräch mit dem Standortleiter Markus Korneli, der Personalmanagerin Sabine Silbereisen und der Managerin für Öffentlichkeitsarbeit, Elisabeth Grünberg, wurde unter anderem deutlich, wie wichtig vielfältige Ansätze bei der Personalgewinnung für den Standort Grenzach sind.
Bei Bayer in Grenzach sind rund 550 Mitarbeiter*innen mit der Herstellung und der Verpackung von Salben für die Verbrauchergesundheit beschäftigt. Pro Tag verlassen rund 600.000 Packungen mit verschiedenen Salben, Cremes und Lotionen das Werk, die weltweit vertrieben werden.

Der Standort setzt nicht nur bei der Fachkräftegewinnung auf Vielfalt und Chancengleichheit. Dies zeigt sich daran, dass hier Mitarbeitende aus 25 Nationen zusammenarbeiten und über 100 verschiedene Zeitmodelle zum Tragen kommen. Rund 20 Prozent der Belegschaft arbeiten im Betrieb in Teilzeit, darunter auch einige Führungskräfte.
Markus Korneli unterstrich, dass flexible Zeitmodelle Betrieben vielfach die Fachkräftegewinnung erleichtern. Teilzeit helfe beispielsweise immens dabei, Eltern nach der Familienzeit wieder als Arbeitskräfte für das Unternehmen zu gewinnen. Oftmals seien Personen, die in Teilzeit arbeiten, sogar effizienter. Sabine Silbereisen verdeutlichte daher, wie wichtig dem Standort eine familienfreundliche Unternehmenskultur ist: 2025 wurde er mit dem Prädikat "Familienbewusstes Unternehmen" mit der Erweiterung "Ausgezeichnet Digital" von FamilyNet ausgezeichnet, er arbeitet gerade an einer Rezertifizierung „Beruf & Familie“ und unterstützt seine Arbeitnehmer*innen mit weiteren Benefits wie z. B. dem Pflegelotsen oder reduzierten Arbeitszeiten für ältere Mitarbeiter*innen.
Gute Fachkräfte zu gewinnen und zu binden ist – wie auch hier in Grenzach deutlich wird – ein wesentlicher Wirtschafts- und Standortfaktor.

Sarah Hagmann, MdL, sagte: „Baden-Württemberg verzeichnet seit Jahren einen wachsenden Fachkräftemangel. Gute Fachkräfte zu gewinnen und zu binden ist – wie auch hier in Grenzach deutlich wird – ein wesentlicher Wirtschafts- und Standortfaktor. Ich bin überzeugt, dass die Menschen vor Ort das Fundament für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes sind. Dies müssen wir als Land, Kommune und Arbeitgeber durch gute Rahmenbedingungen unterstützen.“
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