Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,
im Januar 2024 bin ich für Josha Frey als Abgeordnete in den Landtag von Baden-Württemberg nachgerückt. Der Schwerpunkt meiner politischen Arbeit liegt in einer modernen, funktionierenden und gerechten Gesellschaft. Deswegen setze ich mich für eine bessere Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf, für eine starke Bildung sowie eine innovative Wirtschaft ein.
Fotograf: FlorianFreundt Als Mutter weiß ich, wie zentral eine gute und verlässliche Kinderbetreuung ist. Aus meiner Familie kenne ich die Situation, wenn ein Angehöriger jahrelang gepflegt werden muss. Für mich ist klar: In einer älter werdenden Gesellschaft müssen wir unbedingt unsere Familien stärken. Zugleich brauchen Wirtschaft und staatliche Institutionen gut ausgebildetes Personal. Viele Frauen im Land wollen gerne mehr arbeiten, dieses Potenzial gilt es zu heben. Fachkräftegewinnung und Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf müssen daher zusammengedacht werden. Das erreichen wir langfristig nur mit flexiblen und familienfreundlichen Arbeitsstrukturen sowie starken Bildungseinrichtungen, die jedem Kind die besten Chancen eröffnen. Im Land der Tüftler, Denker und Käpsele ist das unser größtes Pfund.
Bei meinen Gesprächen mit Schüler*innen, Bürgermeister*innen, dem Handwerk und Unternehmen, Vereinen oder Gewerkschaften wurde immer wieder deutlich, wie wichtig diese Themen sind. Deshalb will ich als Abgeordnete erneut einen Beitrag für ein weltoffenes und chancengerechtes Land leisten und dafür sorgen, dass die Besonderheiten unserer Region vom Markgräflerland und der Rheinebene über das Wiesental bis in den Südschwarzwald in Stuttgart berücksichtigt werden:
Ich bin auf einem Bauernhof in einem kleinen Dorf aufgewachsen. In Sport- und Blasmusikverein war ich immer engagiert. Ich weiß deswegen, wie wichtig wohnortnahe Versorgung, Arbeit, Bildung und Ehrenamt im ländlichen Raum sind. Im Dreiländereck haben wir daneben die Herausforderungen von grenzüberschreitendem Verkehr sowie der Gewinnung und Haltung von Fachkräften in Deutschland. Für unsere Landwirte ist der schweizerische Absatzmarkt von großer Bedeutung und wir sind auf eine grenzüberschreitende Kooperation von Rettungsdiensten und Katastrophenschutz angewiesen.
In meinem ersten Jahr als Abgeordnete hier vor Ort konnte ich mehrere Minister und Staatssekretäre auf diese Themen aufmerksam machen. Daneben habe ich mich im vergangenen Jahr in den Haushaltsverhandlungen erfolgreich für eine bessere Finanzierung des Theaters Tempus Fugit, für die Vorfinanzierung von Planungskosten bei Bahnreaktivierungsstrecken wie der Kandertalbahn sowie für die Weiterfinanzierung von Maßnahmen eingesetzt, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern und somit den Fachkräftemangel reduzieren.
Foto©LenaLuxDiese Arbeit möchte ich gerne ab März 2026 weiterführen dürfen. Deshalb bewerbe ich mich als Landtagskandidatin der Grünen für den Wahlkreis Lörrach.
Seit 2011 regieren wir erfolgreich und verlässlich mit Winfried Kretschmann als Ministerpräsident. In dieser Zeit haben wir das Land modernisiert: wir haben die Gemeinschaftsschule – sieben davon im Landkreis Lörrach – eingeführt und Kitas ausgebaut, die „Politik des Gehörtwerdens“ etabliert, die PV-Pflicht auf neuen und sanierten Dächern durchgesetzt, die kommunale Wärmeplanung auf den Weg gebracht und im Landkreis Lörrach mit 622.000 Euro unterstützt, wir bieten das Jugendticket BW an und gehen beim Ausbau des ÖPNV in die Offensive, wie die Regiobusse Sausenberger, SchopfRheiner und FREUND oder die Finanzierung des Radschnellwegs7 zeigen. Diese Modernisierung gilt es jetzt mit Cem Özdemir an der Spitze fortzuführen. In einer durch Krisen und Kriege veränderten Welt braucht es starke Grüne im Land, die mit Weitsicht, kreativ und lösungsorientiert die Dinge anpacken und die Menschen ins Zentrum der Politik stellen.
Ich freue mich, darüber mit Ihnen in den Austausch zu kommen.
Ihre Sarah Hagmann